Grundschulempfehlung & Wahl der weiterführenden Schule:

Ein erster bedeutsamer Einschnitt im Schulleben ist auch in Hessen die Frage, welche Schulform der Schüler nach Abschluß der Klassenstufe 4 besuchen soll. Zu differenzieren ist hiernach zwischen:

  • "Normalem" Schulweg, d.h. Hauptschule, Mittelstufenschule, Realschule, Gymnasium oder kooperative (schulformbezogene) Gesamtschule

  • Dem Besuch der Förderstufe.

  • Und dem Besuch einer integrierten Gesamtschule (IGS).

Die beiden letztgenannten Möglichkeiten, werden durch Betätigen der jeweiligen Links separat behandelt. Nachfolgend geht es also, um die "normale" Schullaufbahn.

Grundschulempfehlung - Regelungen:

Die Grundschulempfehlung ist in § 77 HSchG und ergänzend in §§ 8ff Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses geregelt.

Festzuhalten ist hiernach: Ungeachtet eines weitläufigen Verfahrens bleibt das Letztentscheidungsrecht hinsichtlich der weiterführenden Schule in Hessen alleine bei den Eltern.

Damit belässt Hessen (im Gegensatz zu angrenzenden Ländern wie Bayern und Thüringen) das Letztentscheidungsrecht bei den Eltern.

Wie nachfolgend darzustellen sein wird, gibt es aber auch rechtliche und faktische Grenzen, die diese freie Schulwahl beeinträchtigen können.

Für nähere Informationen, eine Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder einer deutschlandweiten Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.

Grundschulempfehlung & Querversetzung:

Die freie Schulwahl im Rahmen der Grundschulempfehlung gilt rechtlich nicht uneingeschränkt, denn in der weiterführenden Schule kann der Schüler nachträglich zwangsweise doch in eine andere Schulform abgestuft zu werden.

Dies ist in den Klassenstufe 5 und 6 jeweils durch die sogenannte Querversetzung möglich. Für die Einzelheiten nutzen Sie den Link Querversetzung.

Für nähere Informationen, eine Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder einer deutschlandweiten Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.

Grundschulempfehlung & Schulwahl:

Ein anderer faktischer Haken kann sich im Rahmen der Grundschulempfehlung noch bei der Schulwahl ergeben:

Leider werden mir nämlich immer wieder Sachverhalte kolportiert, bei denen Lehrer gegenüber Schülern voreingenommen sind, die eine entsprechende Grundschulempfehlung für die Schulform nicht erhalten haben.

Bei diesen Konstellationen ist natürlich höchste Vorsicht geboten, was die Problematik einer Querversetzung  sowie Mobbing in der Schule betrifft.

Für nähere Informationen, eine Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder einer deutschlandweiten Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.